Fraser Island

Hervey Bay ist das Tor zu Fraser Island. Von dort aus schippern täglich etwa 700 Touristen auf die 120 Kilometer lange Sandinsel. Mein Campspot ist Weltklasse! Nicht nur der Preis von 15$ pro Nacht ist unschlagbar, auch das verwaltende Ehepaar ist eine 5-Sterne-Bewertung wert. Leider konnte ich nicht direkt am ersten Morgen aus Hervey Bay auf Fraser Island übersetzen, weil das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte. Also galt es 2 Tage auszuharren und dem Regen in lustiger Runde auf dem Platz zu trotzen. Kein Problem.

Der gefasste Plan: Fraser Island wird zu Fuß erkundet. Ziel: Lake McKenzie. Distanz, gesamt: Etwa 30km.

Nach 40 Minuten Fährfahrt wird man auf Fraser Island ganz herzlich von einem Team in Empfang genommen. So lange, bis sich herausstellt, dass man nicht zur Kategorie „Ich habe 400$ für meinen Ausflug bezahlt, bitte kümmert euch um mich“ gehört 😀 Witzig. Aber die Insel selbst und besonders die Wanderwege sind ganz hervorragend ausgeschildert. Durch den starken Regen und den Wind waren die Wege leider allesamt ziemlich verschüttet und nach 1-2 Kilometern habe ich mich dazu entschieden, auf die Allradstrecken für Fahrzeuge auszuweichen. Die Sonne knallt und die ersten 3 Liter Wasser waren nach etwa 10 Kilometern weg, dazu ein paar umherstreifende Dingos und ständiges Gewusel in den Büschen am Wegesrand. Aber die Belohnung ist unbeschreiblich schön. Lake McKenzie ist eine Regenwasseroase. Der Säuregehalt im Wasser ist zu hoch für die meisten Tierarten, daher gibt es eigentlich nur Schildkröten im blauen Nass. Angenehm kühl, kristallklar, für uns absolut unbedenklich. Der See ist einer der schönsten Flecken Erde die ich bisher betreten habe und alle Mühen wert!

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